Bis auf einige Konterchancen hatten die ATSV-Mädels beim Tabellenführer nicht viel auszurichten.
Im Frühjahr verbuchten die Hollabrunnerinnen einen 6:0-Kantersieg gegen Spratzern. Diesmal wussten sie allerdings, dass es kein Spaziergang werden würde, zumal sich die Gegner in der Sommerpause enorm verstärkt hatten und wohl auch nicht umsonst auf Platz eins der Tabelle rangieren.
Die Gäste erwischten gleich einen denkbar schlechten Start, da sie im Zuge eines Getümmels im Torraum nach nicht einmal 60 Sekunden das 0:1 kassierten. In Folge kamen sie erst einmal kaum aus der eigenen Hälfte hinaus und Spratzern zog ein druckvolles Offensivspiel auf. Der Tabellenführer machte der Auer-Elf vor allem in der Defensive mit Rochaden das Leben schwer und so kam es, dass bei Gegentreffer Nummer zwei und drei die Torschützin jeweils ungedeckt zum Schuss kam.
Hollabrunns Stürmerinnen Zdenka Herkuczova und Julia Grafeneder waren vorne alleine auf weiter Flur unterwegs und hatten es dementsprechend schwer, zum Torerfolg zu kommen. Schließlich erwachten aber auch die Gäste und verbuchten noch vor dem Halbzeitpfiff einige gute Kontermöglichkeiten, aus denen aber kein Kapital geschlagen werden konnte.
Nach dem Seitenwechsel lief es ein wenig besser für die Auer-Truppe, zwingende Chancen setzte es jedoch keine. Auch die Gastgeberinnen versteckten sich nicht und kamen zu ihrem vierten und fünften Treffer, wobei der letzte aus einem Kopfball resultierte.
Das nächste Spiel für die Hollabrunnerinnen wird mit großer Wahrscheinlichkeit auch kein leichtes, da Aufsteiger Winden bislang sehr gute Ergebnisse erzielte. Mit einem Sieg könnten die ATSV-Mädls eventuell einige Plätze in der Tabelle gut machen.
„Spratzern war uns in dieser Begegnung in allen Belangen überlegen. Im Endeffekt war es der erwartete Sieg des Tabellenführers.“ Reinhard Auer, Trainer des ATSV Hollabrunn
Torfolge: 1:0 (1.), 2:0 (21.), 3:0 (35.), 4:0 (59.), 5:0 (78.)
ATSV Hollabrunn: Reisinger; Varhanikova, Schreiber, Wolf, Fürnkranz; Raffel, Muckenhuber, Windisch, Heindl (68. Petrovic); Herkuczova (83. Auer), Grafeneder.