Die Hollabrunnerinnen stellten sich in dieser Partie selbst ein Bein und machten einen keinesfalls besseren Gegner stark.
Aufgrund der Ergebnisse der letzten Runden wussten die Heimischen, dass mit Leopoldsdorf ein größeres Kaliber als die bisherigen Gegner zu Gast sein würde. Dementsprechend verhalten gingen die Hollabrunner dann auch ans Werk, allerdings kamen sie öfter in Strafraumnähe als ihre Kontrahenten. In der 12. Minute klärte die gegnerische Torfrau nach einer guten Möglichkeit für die Auer-Elf, weitere Schüsse der Gastgeber waren nicht gefährlich oder platziert genug. Leopoldsdorf verzeichnete bis zur Pause keine zwingende Einschussmöglichkeit und setzte auch spielerisch kaum Akzente, da der Ball ständig nur von hinten nach vorne gedroschen wurde. Den Hollabrunnern fiel es etwas schwer, das Spiel zu beruhigen und den Ball flach zu halten, nichtsdestotrotz kontrollierten sie in den ersten 45 Minuten das Spielgeschehen.
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich dann ein ganz konträres Bild: Leopoldsdorf nützte einen schnellen Vorstoß - der auch gleichzeitig die erste gefährliche Möglichkeit der Gäste war - zur Führung. Danach schien bei den Hollabrunnerinnen die Luft draußen zu sein und sie ließen sich mehr und mehr zurückfallen. Erst Mitte der zweiten Halbzeit war wieder etwas mehr Biss zu erkennen, das Ruder konnten sie allerdings nicht mehr herumreißen. Ein Treffer von Zdenka Herkuczova wurde wegen angeblicher Abseitsstellung aberkannt, auf der anderen Seite bewahrte eine an diesem Tag in sehr guter Form spielende Tanja Eichhorn ihre Kolleginnen vor einer höheren Niederlage: Sie setzte sich gleich zweimal im direkten Duell mit einer Gegnerin durch.
Torfolge: 0:1 (47.).
ATSV Hollabrunn: Eichhorn; Reisinger, Schreiber, Fürnkranz; Hellingerova; Wolf (61. Schwarz), Windisch, Kopf, Schmid; Herkuczova, Bachl (77. Raffel).