Durch zwei Volltreffer von Zdenka Herkuczova in der zweiten Halbzeit nahm die Auer-Elf drei Punkte mit nach Hause.
In Leitzersdorf hatten die Hollabrunnerinnen noch nie leichtes Spiel gehabt, im Endeffekt aber immer gesiegt. Auch in dieser Partie liefen sie erst in Hälfte zwei zur Höchstform auf.
Obwohl die Gäste schon vom Anpfiff weg feldüberlegen waren, schafften sie es nicht, ihre Vorteile in Tore umzumünzen. Die Leitzersdorferinnen, bekannt für ihren Einsatz und Kampfgeist, hielten recht gut dagegen und schafften es, den Spielfluss der Hollabrunnerinnen phasenweise zu zerstören. Spielerisch hatte aber die Auer-Elf ganz klar die Nase vorne. Nach dem Wiederanpfiff wehte dann aber ein anderer Wind.
Die Gäste machten vollen Druck nach vorne, zogen Angriff um Angriff auf und Leitzersdorf überquerte die Mittellinie nur noch äußerst selten. Das längst fällige Tor fiel dann aus sehr spitzem Winkel von der rechten Seite, wobei Zdenka Herkuczova den Ball ins kurze Eck setzte. Keine zehn Minuten später landete sie dann ein wahres Traumtor. Die Legionärin ließ einen weiten Pass einmal aufspringen und netzte aus vollem Lauf. Der Ball fuhr wie ein Strich - für die Torfrau unhaltbar - ins gegnerische Gehäuse ein. Die Hollabrunnerinnen griffen weiter an und erzielten sogar noch das 3:0. Nach einem Corner war Susanne Bachl zur Stelle und schob den Ball ins kurze Eck. Leitzersdorfs Torfrau fasste sich das runde Leder, befand sich jedoch bereits hinter der Torlinie. Der Schiedsrichter hatte die Situation aber anders gesehen und gab den Treffer nicht.
"Nach einer relativ ausgeglichenen ersten Halbzeit, wobei wir feldüberlegen waren, liefen wir in Hälfte zwei zur Höchstform auf. Die starke zweite Halbzeit sicherte uns den Sieg", so Trainer Reinhard Auer.
Torfolge: 1:0 (54.) Herkuczova, 2:0 (61.) Herkuczova.
ATSV Hollabrunn: Eichhorn; Reisinger, Schreiber, Kopf, Fürnkranz (84. Schwarz), Wagner, Hellingerova, Windisch, Schmid (56. Bachl), Granser (70. Muckenhuber), Herkuczova (80. Auer).