ATSV Hollabrunn Damen

9.10.2005: ATSV Hollabrunn - DFC Großhöflein 1:0 (0:0)

SOLL DAS WIRKLICH ALLES SEIN?

Trotz Sieges boten die Hollabrunnerinnen eine zum Teil unverständlich miese Vorstellung. Die Chancenauswertung lässt grüßen!

Das Ergebnis ist alles andere als den Möglichkeiten des Spiels entsprechend. Die Heimischen starteten einen regelrechten Vollangriff auf das gegnerische Tor und kamen in dieser zu mehreren guten Möglichkeiten. Zdenka Herkuczova traf zweimal nur Metall (12., 20.) und auch sonst hatte die Auer-Elf klar das Ruder in der Hand. Die spielerische und kämpferische Überlegenheit enscheidet jedoch nicht über Sieg und Niederlage, deshalb setzte es in der Kabine eine Predigt von Coach Auer, die seine Schützlinge zum konsequenten Handeln vor dem Tor animieren sollte. In Hälfte zwei schienen die Hollabrunnerinnen aber auf einmal grundlos mit ihrem Latein am Ende zu sein. Die Zahl der Fehlpässse häufte sich und auch sonst passte einiges nicht. Die hart geführte Partie entwickelte sich zu einem reinen Hin- und Herschlagen des Balles. Schließlich fiel doch noch der erlösende Treffer. Nach einem Lochpass von Bettina Kopf netzte Zdenka Herkuczova alleine vor der Torfrau über die Innenstange ein. Abgesehen davon waren die Torpfosten den Heimischen nicht gut gesonnen, denn Hana Hellingerova traf danach nur Metall. Anstatt nach dem Führungstreffer befreit aufzuspielen, verkrampften sich die Auer-Mädels zusehends. Vereinzelte Angriffe führten zu nichts und in den Schlussminuten mussten die Gastgeberinnen sogar noch um die drei Punkte zittern.

"Nachdem wir in 45 Minuten, von denen wir 38 klar überlegen waren, keine Chance nutzen konnten, mussten wir am Ende froh sein, dass wir gewonnen haben", so der etwas unzufriedene Coach.

Torfolge: 1:0 (63.) Herkuczova.

ATSV Hollabrunn: Eichhorn; Reisinger, Schreiber, Kopf, Fürnkranz, Wagner (75. Auer), Hellingerova, Windisch, Schmid (75. Muckenhuber, Granser (60. Bachl), Herkuczova (83. Schwarz).