Der Wettergott zeigte sich von Samstag auf Sonntag zum Glück gnädig und so konnten die Hollabrunner das Spiel gegen Furth austragen. Trainer Reinhard Auer und seine Schützlinge wussten, dass mit Furth kein leichter Gegner zu erwarten war.
Die Gastgeber legten aber einen tollen Start hin und spielten guten Fußball. Nach einem Pass von Zdenka Herkuczova zog Karin Windisch auf das Tor und netzte ein. Kurz darauf bediente Katharina Granser die Legionärin, diese ließ sich die Chance nicht entgehen und sorgte für das 2:0.
Nachdem die Auer-Elf bis dahin das Spielgeschehen dominiert hatte, ließ sie sich gegen Ende der ersten Halbzeit zurückfallen. Nach einem guten, gefährlichen Schuss von Furth bewahrte Tanja Eichhorn ihre Kolleginnen mit einer Glanzparade vor derm Anschlusstreffer. Die Gäste kamen mehr auf, konnte aber nicht scoren.
Kurz vor der Pause gab es ein Gestocher im Strafraum der Further und Katharina Granser kam zu Ball. Dieser fand jedoch seinen Weg nicht ins Tor.
Gleich nach dem Wiederanpfiff drückten die Further und kamen zu einer Corner-Serie. Die Hollabrunner Verteidigung bewies aber wieder einmal ihre Stärke und sorgte für klare Verhältnisse.
Nach etwa 60 Minuten gab es einen Knackpunkt. Karin Windisch fiel nach einem Pressball zu Boden und die Gäste bildeten sich ein, ein Nachtreten gesehen zu haben. Schiedsrichter Franczik gab korrekterweise keinen Freistoß und musste sich in weiterer Folge vom Further Trainer - und auch vom Gästepublikum - diverse Unmutsäußerungen anhören. Danach legten einige Further Spielerinnen eine äußerst unsportliche Gangart an den Tag und gingen teilweise nur noch gegen den "Mann".
Nach einem Durchmarsch wurde Karin Windisch im Strafraum gelegt, Bettina Wagner trat zum verhängten Elfmeter an und scheiterte. Die Auer-Elf schien mit ihrer Spielgestaltung am Ende und war nicht in der Lage, ihr Können weiter auszuspielen. Der Schiedsrichter blieb trotz der zahlreichen Fouls in der Schlussphase Herr der Lage und pfiff die Partie trocken zu Ende.
Torfolge: 1:0 (9.) Windisch, 2:0 (12.) Herkuczova.
ATSV Hollabrunn: Eichhorn, Reisinger, Schreiber, Schmid, Fürnkranz, Wagner, Windisch, Kopf, Wolf (60. Weidner), Herkuczova, Granser (50. Heindl).