
Stehend: Trainer Reinhard Auer sen., Bettina Kopf, Susanne Bachl, Katharina Granser, Bettina Wagner, Martina Heindl, Martina Schreiber, Judith Ruthammer, Barbara Svobodova, Zdenka Herkuczova
Knieend: Brigitte Fürnkranz, Karin Windisch, Maria Wolf, Maria Reisinger, Birgit Berghofer, Alexandra Auer, Katharina Schmid
Liegend: Barbara Himmelmaier, Tanja Eichhorn
Nach dem enttäuschenden fünften Tabellenplatz in der vorigen Saison wollte die Frauenmannschaft im Herbst unbedingt unter die ersten drei gelangen. Coach Auer holte mit Zdenka Herkuzcova eine zweite Legionärin ins Team, die die Sturmabteilung verstärken sollte. Außerdem freute sich die ATSV-Truppe über weitere Neuzugänge (Maria Reisinger, Susanne Bachl, Judith Ruthammer und Tanja Schuster).
Schon in der Vorbereitungszeit durften sich die Hollabrunnerinnen über Erfolge freuen. Obwohl sie nie mit "voller Besatzung" antreten konnten, holten die Auer-Mädels in allen Testspielen drei Punkte.
Der Meisterschaftsauftakt gegen SG Leitzersdorf/Stockerau verlief ebenfalls erfolgreich. Die Gäste wurden mit einer 6:1-Niederlage wieder nach Hause geschickt, wobei Zdenka Herkuzcova gleich drei Treffer beisteuerte. Die Partie in Krems wurde zum 5:0-Pflichtsieg, mit der Leistung konnte Trainer Auer aber nicht zufrieden sein. Das Zusammenspiel ließ ebenso zu wünschen übrig, wie die Torausbeute.
Auf Neueinsteiger Furth war der ATSV besonders gespannt, da dieser Gegner schwer einzuschätzen war. Die Further entpuppten sich als gute Mannschaft, die sicherlich Potential besitzt, nach einem flotten Spiel gingen aber die Haus"herren" mit einem 4:2-Sieg vom Feld. Im Spiel gegen Wienerwald West tankten die Hollabrunner Selbstvertrauen für die weitere Meisterschaft.
Moosbrunn, bisher immer auf einer Stufe mit dem ATSV einzuschätzen, musste sich zu Hause ebenfalls einer kompakten ATSV-Elf mit drei Toren geschlagen geben. Das große Spiel der Herbstsaison wartete aber noch auf die Hollabrunner: Das direkte Duell mit den bisher ebenfalls ungeschlagenen Gloggnitzer Damen! Dieses verlief mit vollem Einsatz der Mädels sehr spannend! Die Auer-Truppe ging in Führung, musste aber noch vor der Pause den Ausgleich hinnehmen und das Spiel war wieder offen. Schließlich durften aber die Gastgeber vom ATSV jubeln!
Das letzte, alles entscheidende Spiel musste aufgrund von Regenfällen vertagt werden. Der Pflichtsieg (der weit höher hätte ausfallen können) wurde dann eine Woche später geholt.
Rückblickend sind die zahlreichen Chancen, die das Team nicht in Tore ummünzen konnte, enttäuschend. Auf der anderen Seite stellen die vier Gegentore ein mehr als gutes Zeugnis für die Abwehr dar.
Der Titel des Herbstmeisters ist zwar sehr schön, sagt aber leider noch gar nichts aus. Das Meisterschaftsjahr befindet sich erst in der Halbzeit. Im Frühjahr will der ATSV natürlich wieder durchstarten, vergessen darf man aber nicht, dass "schwere Brocken" wie Gloggnitz, Wienerwald oder Furth dann auswärts zu bezwingen sind.