Obwohl die Schützlinge von Reinhard Auer vollen Einsatz an den Tag legten, blieb der für den Meistertitel notwendige Sieg aus.
Das Match im Kampf um die Tabellenführung ging vor einer beachtlichen Zuschauerkulisse über die Bühne. Zahlreiche Fans waren auf den Waldsportplatz gepilgert, um die ATSV-Mädels zum Titel zu schreien. Die Anfangsphase dieser Begegnung gehörte jedoch den Gästen aus Furth, die kräftig Druck erzeugten. Hollabrunns Abwehr stand felsenfest und ließ den Gegnerinnen wenig Freiraum. Torfrau Tanja Eichhorn erwischte einen sehr guten Tag und machte ihre Kampfansage zur Realität. Sie hatte den Teamkolleginnen vor dem Spiel versichert, heute die "Bude dicht zu machen". Allerdings präsentierte sich auch die Further Schlussfrau sehr stark, klare Folge war ein torloser Pausenstand.
Sofort nach dem Wiederanfpiff nahmen die Heimischen das Heft in die Hand und drängten in Richtung gegnerisches Tor. Bettina Kopf zirkelte einen Freistoß – wie auch schon in Häfte eins – von der Strafraumgrenze wunderschön ins Kreuzeck, die Torfrau war jedoch zur Stelle. Eine weitere gute Möglichkeit bot sich für Katharina Granser, die Stürmerin donnerte den Ball aber knapp über die Querlatte. Seitens der Heimischen fehlte in der Offensive die letzte Cleverness und Furth biss sich an Hollabrunns Verteidigung die Zähne aus. Beide Teams boten bis zum Schluss vollen Einsatz, das Remis ist so gesehen ein gerechter Matchausgang.
Trainer Reinhard Auer zeigte sich trotz der verspielten Chance auf den Titel mit der Vorstellung seiner Schützlinge zufrieden: "Die Partie war wirklich Werbung für den Frauenfußball. Wir scheiterten heute an der guten gegnerischen Torfrau."
ATSV Hollabrunn: Eichhorn; Reisinger, Bachl, Hellingerova, Fürnkranz, Wagner (80. Svobodova), Kopf, Windisch, Wolf, Herkuczova, Granser (65. Schmid).