ATSV Hollabrunn Damen

30.4.2005: ATSV Hollabrunn - SG Leitzersdorf/Stockerau 2:2

Titelchance verspielt

Die überlegenen Hollabrunner stellten sich selbst ein Bein und können die Hoffnung auf den Aufstieg nun endgültig vergessen.

Schon in den ersten Minuten war zu sehen, dass die Hollabrunner an diesem Tag nicht ihr volles Potential ausspielten. Obwohl sie die dominierende Mannschaft waren, blieben schöne Kombinationen - wie etwa beim Auftaktmatch gegen Moosbrunn - aus. Nach Vorarbeit von Maria Wolf netzte schließlich Zdenka Herkuczova zum erlösenden 1:0 ein und es schien für kurze Zeit, als wäre der Bann durch diesem Treffer gebrochen; dem war aber nicht so. Die Begegnung verlor mit fortschreitender Zeit immer mehr an Qualität, wobei sich die ATSV-Mädels das Leben selbst schwer machten. Mit einem schönen Heber aus etwa 20 Metern überhob Leitzersdorfs Spielmacherin Evelyne Dreier die Hollabrunner Torfrau zum Ausgleich. Vor der Pause machten dann aber die Heimischen noch einmal ordentlich Druck und Katharina Granser sorgte zur abermaligen Führung. Sie beförderte den Ball von der linken Strafraumecke wunderschön ins Kreuzeck.

Nach dem Wiederanpfiff blieb der erwartete Umschwung aus. Zwar waren die Auer-Mädels weiterhin spielbestimmend, vor dem Tor wollte aber nichts funktionieren. Mitte der zweiten Halbzeit setzte es dann auch noch einen Tiefschlag, als Maria Wolf verletzt ausschied. Richtig spannend wurde es in den letzten zehn Minuten. Zdenka Herkuczova drückte von rechts ab, der Ball senkte sich in Richtung Tor, prallte aber am Lattenkreuz ab. Fast im Gegenzug kassierte man nach einer Unachtsamkeit das 2:2, gleich darauf scorte Katharina Granser nach einem Stanglpass. Der Schiedsrichter meinte allerdings, die Spielerin im Abseits gesehen zu haben. Einen Heber von Karin Windisch wehrte die Torfrau noch ab, so blieb es bei einem - für Hollabrunn mehr als enttäuschenden - Remis.

Torfolge: 1:0 (15.) Herkuczova, 1:1 (34.), 2:1 (42.) Granser, 2:2 (83.).

ATSV Hollabrunn: Eichhorn; Schreiber, Reisinger, Fürnkranz, Schmid; Wagner (46. Bachl), Windisch, Kopf, Granser; Wolf (60. Schwarz), Herkuczova.