Die ATSV-Mädls wussten, dass der SV Furth zu ihren stärksten Kontrahenten gehört. Die Hollabrunner mussten ohne Libaro Maria Reisinger nach Furth reisen. Dadurch rückte Stürmerin Zdenka Herkuczova auf ihren Posten.
Die erste Halbzeit zeigte, dass beide Teams großen Respekt voreinander hatten. Die besseren Torchancen hatten aber die Mädls aus Hollabrunn vorzuweisen. Auch war das Spiel wieder von harten Attacken gekennzeichnet, wobei der leitende Schiedsrichter eine gute Figur abgab. Die beste Chance vor der Pause hatte Katharina Granser. Nach einem Laufpass von Karin Windisch erkämpfte sich die Stürmerin den Ball. Sie scheiterte lediglich an der Torfrau der Further.
In der zweiten Halbzeit kamen die Generali-Ladys immer mehr auf und drückten auf den Führungstreffer. Doch die gut eingestellte Abwehr wusste die rollenden Angriffe der Further zu unterbinden. In der eigenen Hälfte eingeschnürt gelangen der Auer-Elf nur wenig zwingende Torchancen. Kurz vor Spielende ergab sich für Stürmerin Maria Wolf eine gute Möglichkeit. Sie kämpfte sich auf der rechten Seite durch und wurde kurz vor der Strafraumgrenze von der gegnerischen Verteidigerin brutal gestoppt. Die letzte Chance auf den Matchball hatte Zdenka Herkuczova auf dem Fuß. Nach einer guten Freistoßposition vor der Strafraumgrenze ging der Ball nur knapp über das Tor.
Aufgrund dieses Untentschiedens wird es für die ATSV-Mädls sehr schwer werden den ersten Platz einzunehmen. Sollte aber der Tabellenführer Hainfeld in den nächsten Begegnungen eine Niederlage verzeichnen, müssten die Hollabrunnerinnen alle Partien gewinnen um noch den Titel zu ergattern. Hollabrunn trifft nächste Woche zu Hause auf Leitzersdorf. Für Trainer Rainhard Auer und seinem Team zählt nur ein Sieg.
ATSV Hollabrunn: Tanja Eichhorn; Martina Schreiber, Zdenka Herkuczova, Katharina Schmid, Brigitte Fürnkranz; Bettina Wagner, Karin Windisch, Bettina Kopf, Susanne Bachl; Maria Wolf (78. Alexandra Auer) , Katharina Granser (85. Wolf; retour).