ATSV Hollabrunn Damen

6.6.2004: SV Gloggnitz - ATSV Hollabrunn 3:0 (0:0)

Für die Auer-Mädels hieß es in diesem Spiel alles zu geben, um den Meistertitel nach Hollabrunn zu holen. Sie boten ein tolle Vorstellung, mussten sich aber gegen einen würdigen Sieger geschlagen geben.

Die Gäste zeigten von Anfang an, dass sie den Sieg unbedingt wollten, Gloggnitz bot jedoch eine starke Gegenwehr. Die Heimmannschaft fand in den Anfangsminuten die besseren Chancen vor, Hollabrunn versteckte sich aber nicht, und blieb im Konter stets gefährlich. Torfrau Tanja Eichhorn bewies starke Nerven und verhinderte mit tollen Paraden einen vorzeitigen Rückstand. Maria Wolf, die statt der verletzen Bettina Wagner ins Spiel gekommen war, setzte sich sogleich gut in Szene und verfehlte nach einem Steilpass von Bettina Kopf nur knapp das Tor. Katharina Schmid hatte die gefährlichste Spielerin der Gloggnitzer, Cornelia Haas, fest im Griff, so konnten die Hollabrunner mit einem 0:0 in die Pause gehen.

Kurz nach dem Wiederanpfiff zeigte Tanja Eichhorn eine tolle Parade, konnte aber den Ball nicht ihr eigen nennen und musste sich nach einem Kopfball im Nachschuss leider geschlagen geben. Die Hollabrunner gaben nicht auf und drängten auf den Ausgleich. Die spielerisch starken Gloggnitzer erhöhten nach einem Konter auf 2:0, die Gäste - die sich mit einem Unentschieden den Titel hätten holen können - ließen sich nicht zurückfallen.

Auch vor dem dritten Gegentor stellte die ATSV-Torhüterin ihr Können unter Beweis, indem sie den wuchtigen Schuss abblockte, der Nachschuss machte für die Gastgeber dann alles klar. Nach einem schweren Foul an Maria Wolf stellte Reinhard Auer das Team offensiv ein, diverse Angriffe wollten aber einfach nicht funktionieren. Die Hollabrunner konnten mit ihrem Kampfgeist die Niederlage nicht verhindern, müssen den Titel aber wahrscheinlich an eine spielerisch tolle Gloggnitzer Mannschaft abgeben.

Torfolge: 1:0 (43.), 2:0 (52.), 3:0 (64.).

ATSV Hollabrunn: Eichhorn; Reisinger, Schreiber, Kopf, Fürnkranz; Wagner (15. Wolf, 70. Heindl), Schmid, Windisch, Svobodova (65. Bachl); Herkuczova, Granser.